Theaterwerkstatt - Spielplan 2010
08.05.2010 - 20 Uhr
Der zebrochene Krug
Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »
22.05.2010 - 20 Uhr
Der zebrochene Krug
Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »
27.05.2010 - 20 Uhr
Menschenfeind & Liebende
28.05.2010 - 20 Uhr
Der zebrochene Krug
Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »
29.05.2010 - 20 Uhr
Der zebrochene Krug
Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »
11.06.2010 - 20 Uhr
Acht Frauen
12.06.2010 - 20 Uhr
Menschenfeind & Liebende
13.06.2010 - 20 Uhr
Menschenfeind & Liebende
14.06.2010 - 20 Uhr
Acht Frauen
20.06.2010 - 20 Uhr
Menschenfeind & Liebende
21.06.2010 - 20 Uhr
Acht Frauen
23.06.2010 - 20 Uhr
Acht Frauen
Böke-Museum & Freie Kunstschule Leer
Skurile Wesen im Böke-Museum
Mittwoch, 02. Juni 2010
In einer ersten Einzelausstellung präsentiert das Böke-Museum am nächsten Sonntag einen gebürtigen Leeraner. Der heute dreißigjährige Welf Schiefer absolvierte nach einer Handwerksausbildung die Fachoberschule Gestaltung in Oldenburg und studierte an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim Grafikdesign.
Umjubelte Doppelpremiere in der Kunstschule
Freitag, 28. Mai 2010
Erstmalig feierte in der „Freien Kunstschule Leer“ eine Inszenierung Premiere, die nicht unter der Leitung von Ludwig Brundiers erarbeitet wurde. Die neunzehnjährige Julia Börchers hatte sich nach ersten Erfahrungen als Darstellerin und Regieassistentin an die Umsetzung eines Kleinods der surrealistischen Theaterliteratur gewagt: Jean Tardieus Kammerstück “Die Liebenden in der Untergrundbahn“, seit seiner Entstehung vor über fünfzig Jahren ein Lieblingsdrama jugendlicher Amateurschauspieler. Denn es spielt auf amüsante Weise mit dem Überschwang und Absolutheitsanspruch juveniler Verliebtheit in einer trivialen Welt, die keine Rücksicht auf sie nimmt. In Janina Kuhlmann und Joshua Seelenbinder hat Börchers zwei Darsteller gefunden, die sich im Dreivierteltakt auf rührende Weise ineinander versenken und gleichzeitig ihre Verlustängste zeigen. In Dutzenden von Rollen glänzen neben ihnen in großer Spielfreude Jolene Mestmacher, Rebekka Olthoff, Annika Thiems, Moyo von Wahlert und Thabea-Elaine Westphal. Überhaupt sieht man der Arbeit der Nachwuchsregisseurin den Enthusiasmus der Beteiligten an, und der Zuschauer freut sich an einer Fülle von kleinen Regieeinfällen. Sie wurden mit professioneller Unterstützung umgesetzt, wobei die auf die geschlossenen Augenlider der Zugreisenden von Judith Böke aufgeschminkten Augäpfel als besonders raffiniertes Detail bewundert werden konnte. Insgesamt ein gelungenes Debüt, das viel Beifall fand.
Doppelpremiere in der Kunstschule
Montag, 24. Mai 2010
Zum ersten Mal kommt in der Theaterwerkstatt der „Freien Kunstschule Leer“ die Inszenierung einer Schülerin zur Aufführung. Ermutigt durch Werkstattleiter Ludwig Brundiers hat sich Julia Börchers für „Die Liebenden in der Untergrundbahn“ von Jean Tardieu entschieden, ein vor allem bei Jugendlichen seit über fünfzig Jahren beliebtes Stück, das ironisch und bitter-süß zugleich von den Verständigungsschwierigkeiten unter jungen Liebenden handelt. Der Vorstellung dieses Kammerstücks geht ein Lustspiel Molières voran, das ebenfalls von unglücklicher Liebe handelt: „Der Menschenfeind“.
Aufführungsserie in der FREIEN KUNSTSSCHULE LEER
Mittwoch, 05. Mai 2010
Am kommenden Sonnabend, dem 8. Mai, beginnt die „Freie Kunstschule Leer“ ihre diesjährige Vorstellungssaison mit der Premiere von „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist. Erzählt wird im Wesentlichen eine Gerichtsverhandlung in „Echtzeit“. Dorfrichter Adam hat sich unter einem Vorwand Zugang zur Kammer der jungen Frau Eve verschafft, um ihr eine Liebesnacht abzunötigen. Doch Eves Verlobter Ruprecht ist überraschend aufgetaucht und bei seiner überstürzten Flucht hat Adam einen wertvollen Krug zerbrochen. Den will Eves Mutter Marthe nun ersetzt haben.
Dahinter verbirgt sich natürlich die Sorge um die Ehre und die Jungfräulichkeit ihrer Tochter. Noch allerdings weiß niemand außer Eve, ( die guten Grund hat, zu schweigen,) dass der Richter selbst der Täter ist. Dessen Versuch, den Hals aus der Schlinge zu ziehen, wird wesentlich erschwert durch das Auftauchen eines Revisors, des Gerichtsrats Walter. Außerdem sägt der Schreiber Licht, der lange schon selbst gern Dorfrichter wäre, mit Genuss an Adams Stuhl… Eine Dorf-Geschichte wie aus dem niederdeutschen Theater und eine der meisterlichsten Komödien der deutschen Literatur zugleich.
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