Großer Erfolg:

Welf-Schiefer-Ausstellung

Welf Schiefer freut sich: an die zwanzig Werke hat er aufgrund seiner Ausstellung im Böke-Museum, die am Sonntag, dem 4. Juli zuende gegangen ist, verkauft. Auch Museumsleiter Ludwig Brundiers ist zufrieden: „Der Ausstellungsbesuch war trotz hochsommerlichen Wetters und Beeinträchtigung durch Fußball nicht schlecht. Ein Grund dafür ist neben der hohen Qualität der Werke Schiefers auch seine Herkunft aus Leer.

 

Das bestärkt uns in der Überlegung, das Böke-Museum neben seinen anderen Aufgaben zu einer Ausstellungsplattform für die ersten Einzelausstellungen junger Künstler aus der Region zu machen.“

Theaterwerkstatt 2010 - PREMIEREN

Samstag 08.05.2010 - 20 Uhr

Der zerbrochene Krug

Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »


Samstag 27.05.2010 - 20 Uhr

Menschenfeind & Liebende

Zum ersten Mal kommt in der Theaterwerkstatt der „Freien Kunstschule Leer“ die Inszenierung einer Schülerin zur Aufführung. »


Samstag 11.06.2010 - 20 Uhr

Acht Frauen

Eine Kriminalkomödie von Robert Thomas »

Theaterwerkstatt - Spielplan 2010

08.05.2010 - 20 Uhr

» Premiere

Der zebrochene Krug

Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »


22.05.2010 - 20 Uhr

Der zebrochene Krug

Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »


27.05.2010 - 20 Uhr

» Premiere

Menschenfeind & Liebende


28.05.2010 - 20 Uhr

Der zebrochene Krug

Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »


29.05.2010 - 20 Uhr

Der zebrochene Krug

Heinrich v. Kleist nach einer Fassung von Ludwig Brundiers »


11.06.2010 - 20 Uhr

» Premiere

Acht Frauen


12.06.2010 - 20 Uhr

Menschenfeind & Liebende


13.06.2010 - 20 Uhr

Menschenfeind & Liebende


14.06.2010 - 20 Uhr

Acht Frauen


20.06.2010 - 20 Uhr

Menschenfeind & Liebende


21.06.2010 - 20 Uhr

Acht Frauen


23.06.2010 - 20 Uhr

» Dernière

Acht Frauen

Böke-Museum & Freie Kunstschule Leer

Skurile Wesen im Böke-Museum

Mittwoch, 02. Juni 2010

In einer ersten Einzelausstellung präsentiert das Böke-Museum am nächsten Sonntag einen gebürtigen Leeraner. Der heute dreißigjährige Welf Schiefer absolvierte nach einer Handwerksausbildung die Fachoberschule Gestaltung in Oldenburg und studierte an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim Grafikdesign.

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Umjubelte Doppelpremiere in der Kunstschule

Freitag, 28. Mai 2010

Erstmalig feierte in der „Freien Kunstschule Leer“ eine Inszenierung Premiere, die nicht unter der Leitung von Ludwig Brundiers erarbeitet wurde. Die neunzehnjährige Julia Börchers hatte sich nach ersten Erfahrungen als Darstellerin und Regieassistentin an die Umsetzung eines Kleinods der surrealistischen Theaterliteratur gewagt: Jean Tardieus Kammerstück “Die Liebenden in der Untergrundbahn“, seit seiner Entstehung vor über fünfzig Jahren ein Lieblingsdrama jugendlicher Amateurschauspieler. Denn es spielt auf amüsante Weise mit dem Überschwang und Absolutheitsanspruch juveniler Verliebtheit in einer trivialen Welt, die keine Rücksicht auf sie nimmt. In Janina Kuhlmann und Joshua Seelenbinder hat Börchers zwei Darsteller gefunden, die sich im Dreivierteltakt auf rührende Weise ineinander versenken und gleichzeitig ihre Verlustängste zeigen. In Dutzenden von Rollen glänzen neben ihnen in großer Spielfreude Jolene Mestmacher, Rebekka Olthoff, Annika Thiems, Moyo von Wahlert und Thabea-Elaine Westphal. Überhaupt sieht man der Arbeit der Nachwuchsregisseurin den Enthusiasmus der Beteiligten an, und der Zuschauer freut sich an einer  Fülle von kleinen Regieeinfällen. Sie wurden mit professioneller Unterstützung umgesetzt, wobei die auf die geschlossenen Augenlider der Zugreisenden von Judith Böke aufgeschminkten Augäpfel als besonders raffiniertes Detail bewundert werden konnte. Insgesamt ein gelungenes Debüt, das viel Beifall fand.

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Doppelpremiere in der Kunstschule

Montag, 24. Mai 2010

Zum ersten Mal kommt in der Theaterwerkstatt der „Freien Kunstschule Leer“ die Inszenierung einer Schülerin zur Aufführung. Ermutigt durch Werkstattleiter Ludwig Brundiers hat sich Julia Börchers für „Die Liebenden in der Untergrundbahn“ von Jean Tardieu entschieden, ein vor allem bei Jugendlichen seit über fünfzig Jahren beliebtes Stück, das ironisch und bitter-süß zugleich von den Verständigungsschwierigkeiten unter jungen Liebenden handelt. Der Vorstellung dieses Kammerstücks geht ein Lustspiel Molières voran, das ebenfalls von unglücklicher Liebe handelt:  „Der Menschenfeind“. 

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Aufführungsserie in der FREIEN KUNSTSSCHULE LEER

Mittwoch, 05. Mai 2010

Am kommenden Sonnabend, dem 8. Mai, beginnt die „Freie Kunstschule Leer“ ihre diesjährige Vorstellungssaison mit der Premiere von „Der zerbrochne Krug“  von Heinrich von Kleist. Erzählt wird im Wesentlichen eine Gerichtsverhandlung in  „Echtzeit“. Dorfrichter Adam hat sich unter einem Vorwand  Zugang zur Kammer der jungen Frau Eve verschafft, um ihr eine Liebesnacht abzunötigen. Doch Eves Verlobter Ruprecht ist  überraschend aufgetaucht und bei seiner überstürzten Flucht hat Adam einen wertvollen Krug zerbrochen. Den will Eves Mutter Marthe nun ersetzt haben.

 

Dahinter verbirgt sich natürlich die Sorge um die Ehre und die Jungfräulichkeit ihrer Tochter. Noch allerdings weiß niemand außer Eve, ( die guten Grund hat, zu schweigen,) dass der Richter selbst der Täter ist.  Dessen Versuch, den Hals aus der Schlinge zu ziehen, wird wesentlich erschwert durch das Auftauchen eines Revisors, des Gerichtsrats Walter. Außerdem sägt der Schreiber Licht, der lange schon selbst gern Dorfrichter wäre, mit Genuss an Adams Stuhl… Eine Dorf-Geschichte wie aus dem niederdeutschen Theater und eine der meisterlichsten Komödien der deutschen Literatur zugleich.

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